Schulprogramme

»mit ganz enorm wenig viel«

Vermittlungsprogramm für Kindergärten und Volksschulen

Meret Oppenheim, Husch-Husch, der schönste Vokal entleert sich, 1934, Privatsammlung, Bern. Foto: Roland Aellig, Bern © VBK, Wien, 2013

Meret Oppenheims Gedichtzeile »mit ganz enorm wenig viel«ist unser Ausgangspunkt: Eine Zauberkiste, die man im Haus der Künstlerin gefunden hat, erscheint auf den ersten Blick recht »wenig«zu sein, aber der Inhalt birgt enorm »viel«. So zum Beispiel eine Schachtel mit alten Fotos, seltsame Gegenstände, die Rätsel aufgeben und eigenartige Wortspiele. All das führt uns durch die Welt der Bilder, Objekte und Fotografien Meret Oppenheims. Angesteckt von ihrem spielerischen Geist fertigen wir im Atelier ein selbstgestaltetes »Bilder-Mix-Max«Spiel an. 

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Ich unendlich anders

Vermittlungsprogramm für SchülerInnen (10–14 Jahre)

Meret Oppenheim, Ein Abend im Jahr 1910, 1972, Kunstmuseum Bern, Legat der Künstlerin, Foto: Peter Lauri, Bern © VBK, Wien, 2013

Pelzige Tassen, geschmückte Röntgenaufnahmen, unsichtbare/giftige Worte und Hornisse auf Picknickdecke: Wer ist Meret Oppenheim? Die Künstlerin, die stets verweigert hat, in eine Schublade gesteckt zu werden, gibt Rätsel auf. Mithilfe des Zufalls und anderer surrealistischer spielerischer Methoden versuchen wir eine Annäherung. Dabei entwickeln wir unsere eigenen Geschichten und gehen in einem Workshop den Fragen nach: Wer bin ich? Wer sind die Anderen? Wie sieht mein fantastisches Ich aus?

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Verweigere! Irritiere! Träume!

Vermittlungsprogramm für SchülerInnen (14–19 Jahre)

Meret Oppenheim, Maske mit »Bäh«-Zunge, o.J., Privatsammlung, Foto: Stefanie Beretta, Verscio © VBK, Wien, 2013

Unabhängig, eigensinnig und alles andere als stereotyp – so erleben wir Meret Oppenheims Werke und ihre Person. Ihre Kunst irritiert unsere Sinne und fordert uns heraus, mehr als nur einmal hinzusehen. In einem Rundgang entdecken wir Oppenheims Strategien, ihren Witz, ihre Authentizität und fragen nach: Sind ihre Ideen heute umsetzbar? Wie selbstbestimmt bewegen wir uns durch das eigene Leben? In einem Workshop beschäftigen uns die eigenen Rollenbilder, der bewusste Bruch damit und der Umgang mit den Anteilen von Weiblichkeit und Männlichkeit.

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Kunst und Literatur: Eine spielerische Begegnung

Vermittlungsprogramm für SchülerInnen (12 –19 Jahre) Eine Kooperation des Kunstforums mit Dr. Beatrice Simonsen

Meret Oppenheim, Schwarze Strich-Figur vor Gelb, 1960–1981, Privatsammlung, Bern. Foto: Peter Lauri, Bern © VBK, Wien, 2013

 

Die Literaturvermittlerin Beatrice Simonsen bringt in einem dialogischen Rundgang das Kunstschaffen von Meret Oppenheim mit literarischen Texten in Einklang. Durch spielerische Auseinandersetzung werden Synergien zwischen Kunst und Literatur direkt erfahr- und spürbar. Dieses fächerübergreifende Vermittlungsprogramm ist sowohl für den Kunst- als auch für den Deutschunterricht geeignet. 

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